Es ist gute Tradition an unserer IGS, an den Juniorwahlen teilzunehmen, die diesmal zusammen mit den Landtagswahlen durchgeführt wurden. Insgesamt waren 288 Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse stimmberechtigt. Ziel des Projekts ist es, Demokratie nicht nur im Unterricht zu besprechen, sondern auch praktisch erlebbar zu machen.
Im Vorfeld zu der Juniorwahl wurde das Thema „Wahlen“ im Fach Gesellschaftslehre bzw. Sozialkunde behandelt. Dabei ging es um die Parteien und deren Programme sowie auch darum, wie eine Wahl eigentlich abläuft. Für viele war das eine neue Erfahrung, weil sie sich zum ersten Mal intensiver mit Politik beschäftigten und sich eine eigene Meinung bilden mussten.
Die Wahl selbst fand an mehreren Tagen statt, damit alle Klassen die Möglichkeit bekamen, ihre Stimme abzugeben. Es gab Wahlkabinen, Stimmzettel und eine Wahlurne, um die Situation möglichst realistisch nachzubilden. Dadurch fanden es viele spannend, einmal selbst wählen zu gehen.
Die Stimmen wurden anschließend von einem Wahlvorstand ausgezählt, der aus Schülerinnen des Leistungskurses Sozialkunde 11 gebildet wurde. Gemeinsam wurden die Stimmzettel sortiert und gezählt. Die Ergebnisse wurden anschließend im Unterricht diskutiert.
Für viele war die Juniorwahl eine neue Erfahrung, da sie nicht nur gewählt, sondern den gesamten Ablauf – bis hin zur Auszählung – miterlebt haben.