The winner takes it all

Es ist wohl eins der schönsten Feste im Schuljahr, wenn am Ende der Prüfungen das Abitur verliehen wird: 53 Schülerinnen und Schülern unserer IGS wurde heute diese Ehre zuteil. Als Motto suchte sich der Jahrgang den Titel „The winner takes it all“ der schwedischen Gruppe Abba aus.

„Ihr habt es geschafft – das glaubt ihr doch zumindest?“, fragte unser Schulleiter Herr Jacoby die Abiturientinnen und Abiturienten, um dann den Bogen etwas größer zu spannen: Der gesellschaftliche Wandel aufgrund der Transformationsprozesse durch die KI, Zukunftsängste wegen zunehmender Unsicherheiten und nicht zuletzt sich ändernde Werte und Normen stellten die Schulabgänger vor Herausforderungen. „Lasst euch nicht entmutigen von den Bildern und Schreckensnachrichten, mit denen ihr tagtäglich konfrontiert werdet. Ihr habt die Kraft und den Gestaltungswillen der Jugend auf eurer Seite! Jede Generation hat mit ihren Herausforderungen zu kämpfen gehabt, und es gab bereits deutlich düstere Zeiten in unserer Vergangenheit“, rief Herr Jacoby den Abiturientinnen und Abiturienten zu und forderte sie auf, Flagge zu zeigen: „So, wie ihr euch definiert und wie ihr denkt, sprecht und handelt, so gestaltet ihr auch Gesellschaft mit. Überlasst das Reden und Tun nicht denjenigen, deren Werte euch zuwider sind, weil sie menschenverachtend, egoistisch, diskriminierend oder ausbeuterisch sind. Ich will eure Stimme hören. Ich will euch sehen und erkennen und ich will, dass wir miteinander reden, diskutieren, streiten; aber bitte mit gegenseitigem Respekt voreinander.“

Auch die stellvertretende Schulelternsprecherin Frau Veit betonte, dass es nicht nur um Wissen, sondern um Haltung gehe, und hob die Rolle der Eltern hervor: Diese haben die Abiturientinnen und Abiturienten während der Schulzeit unterstützt und müssten nun mehr und mehr lernen loszulassen. Unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Dr. Boerckel und die Oberstufenleiterin Frau Blasko beleuchteten das Abimotto und verglichen das Abitur mit den jüngst stattgefundenen Olympischen Spielen: Hinter jedem Olympiasieger liegen jahrelanges Training und steht ein ganzes Team, das den Sportler unterstützt mit dem Ziel, ihn zu Höchstleistungen anzutreiben. Unsere beiden Schülersprecher Tamino Jerono und Nicolas Heberle sowie die Jahrgangssprecherinnen Dilek Sirel und Kiana Spryß dankten in ihren Reden den Lehrkräften und den Eltern und ließen die vergangenen drei Jahre Revue passieren.

Zum bunten Programm gehörten auch Lieder der Schulband „The Bänd“ und der Jahrgangsband (mit Herrn Märtens als special guest an der E-Gitarre) sowie Sologesang von Una-Mia Žibert, die auch ein selbstkomponiertes Werk zum Besten gab. Das Publikum durfte sich auch über einen klassischen Walzer der Schulabgänger, eine Diashow mit Kinderfotos, einem Auftritt der Männerballettgruppe und viele weitere Highlights freuen. Ein Höhepunkt waren sicherlich die Lehrerparodien, mit denen die Abiturientinnen und Abiturienten die Marotten ihrer Lehrerinnen und Lehrer augenzwinkernd und mit viel Humor auf die Schippe nahmen.

Das beste Abitur mit einem sagenhaften Schnitt von 1,0 erzielte Kiana Spryß, gefolgt von Nicolas Heberle (1,2) und Adrian Tullius (1,3). Besondere Auszeichnungen erhielten Tamino Jerono (Urkunde des Ministers für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz), Kiana Spryß (Ehrungen für die Jahrgangsbesten in den Fächern Philosophie und Ethik der Deutschen Gesellschaft für Philosophie e. V. sowie Schulpreis der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung für herausragende Leistungen im Fach Sozialkunde und besonderes demokratisches Engagement), Simeon Kreer (Abiturpreis des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands für herausragende Leistungen im Fach Geschichte), Emil Werkle (Abiturpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung für herausragende Leistungen im Abiturfach Mathematik), Noel Kassubek (Abiturpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für herausragende Leistungen im Fach Chemie) sowie Paul Metz (Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für herausragende Leistungen im Fach Physik).

Wir gratulieren: Ikbal Bal (Bingen), Josefine Becker (Hargesheim), Juliana Becker (Bingen), Giacomo Beckhaus (Bingen), Corvin Berlis (Waldlaubersheim), Johanna Bockius (Stromberg), Sofiia Bondarchuk (Bad Kreuznach), Lowis Lando Brunner (Rümmelsheim), Xenia Dilly (Stromberg), Noah Dittrich (Oberdiebach), Mia Edinger (Wallhausen), Tim Gastes (Dichtelbach), Finn Grube (Schweppenhausen), Emely Gütlein (Rheinböllen), Nicolas Heberle (Seibersbach), Alissa Heijkoop (Windesheim), Johanna Höning (Roth), Finn Ingenbrand (Seibersbach), Maria Ivanova (Rümmelsheim), Tamino Jerono (Wallhausen), Mohamed Kamara (Münster-Sarmsheim), Noel Martin Kassubek (Dichtelbach), Mariia Kolomiiets (Bad Kreuznach), Colin-René Köpsel (Stromberg), Lukas Korpilla (Stromberg), Simeon Kreer (Spabrücken), Emma Kruger (Guldental), Cecile Lochnit (Waldalgesheim), Luna Marchert (Stromberg), Jacob Mattes (Waldalgesheim), Paul Metz (Argenthal), Julia Mühleis (Rheinböllen), Nils Müller (Warmsroth), Tamim Noory (Bingen), Michael Ortmann (Guldental), Charleen Zoey Overbeck (Schöneberg), Theresa Pekrul (Münster-Sarmsheim), Luca Alexander Reckert (Waldalgesheim), Anastasia Schreiber (Trechtingshausen), Lilly Marleen Seckler (Langenlonsheim), Dilek-Aylin Sirel (Roxheim), Luka Spindler (Warmsroth), Kiana Spryß (Laubenheim), Liv Steinberger (Roth), Lea Stjepanek (Rümmelsheim), Hannah Strack (Waldalgesheim), Anna Streyl (Seibersbach), Adrian Tullius (Waldalgesheim), Fiona Vallerius (Stromberg), Antonia Viehl (Gutenberg), Havard Wendler (Rheinböllen), Emil Werkle (Waldalgesheim) und Mariya Zhivoglazova (Roth).