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Durch die Ausdehnung von Wohn- und Gewerbeflächen, sowie der zunehmenden Flächengröße der Landwirtschaft werden die Lebensräume für Tiere und Pflanzen zunehmend zerstört. Immer mehr Tierarten stehen auf der „roten Liste“, da sie keine geeigneten Lebensgrundlagen in unserer Natur finden können. Deshalb kämpft der NABU Bingen bereits seit mehr als 30 Jahren für den Naturschutz vor Ort.

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Wir alle tragen Verantwortung für unsere Schöpfung“ haben 15 Schüler der IGS Stromberg zusammen mit Frau Friederich, ihrer Religionslehrerin, und Bardo Petry, dem 1. Vorsitzenden des Naturschutzbundes Bingen, einen Samstag im Naturschutzzentrum Rheinauen verbracht, um dort ein Feuchtbiotop zu pflegen. 

Biotope sind für die biologische Vielfalt, den Schutz von Pflanzen und Tieren sowie das Klima besonders wichtig. Regelmäßiges Mähen der Flächen sorgt dafür, dass die ansässigen Störche ausreichend mit Regenwürmern versorgt sind. Auch Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger profitieren von dem reichhaltigen Angebot an Höhlen, Blüten und herabfallenden Früchten. Wichtige Arten sind dabei z.B. der Steinkauz, Sieben- und Gartenschläfer, Grünspecht, Wendehals und Neuntöter. 

Mit viel Energie und Vorfreude haben sich die Schüler der IGS Stromberg im Naturschutzzentrum Rheinauen mit Herrn Petry getroffen, der ihnen erst einmal das Grundstück und die Arbeit des NABU vor Ort erläuterte. Angespornt von der Gewissheit gefährdeten Tieren zu helfen wurden Nistkästen aufgehängt und bieten seit dem ein Zuhause für heimische Vögel- und Bienenarten. Auf einer Feuchtwiese wurden Grün- und Holzabfälle zusammengetragen und aufgeschichtet. Zum Abschluss wurden Informationsplakate über gefährdete Tierarten, welche im Vorfeld von den Schülern selbständig erarbeitet wurden, im Eingangsbereich des Naturschutzzentrums aufgehängt.

Begleitet von herrlichem Sonnenschein war das Schulprojekt sehr lehrreich und rundum gelungen. Ein herzliches Dankeschön an den NABU und seine ehrenamtlichen Helfer!

 

Die Klassen 7a und 7d fuhren am 3. Aktionstag zur Kletterhalle in Wiesbaden, um dort ihre Stärken in Teamarbeit weiter auszubauen.

Im Hochseilgarten und bei kooperativen Aufgaben konnten die Gruppen hautnah erfahren, dass es sehr oft einfacher ist, ein Ziel mit der Hilfe und Unterstützung anderer zu erreichen - und dass dies natürlich auch viel mehr Spaß machen kann!

 

  

  

 

Haus der Geschichte in Bonn

Der gesamte Jahrgang 10 fuhr am 2. Aktionstag, den 28.11.13, nach Bonn in das Haus der Geschichte. Dort angekommen wurden alle Schüler in Gruppen eingeteilt. Aus diesem Grund kann ich nur über das berichten, was ich mit meiner Gruppe gesehen und erfahren habe.

Die 6. Klassen haben sich im vergangenen Halbjahr eingehend in verschiedenen Fächern, zum Beispiel Gesellschaftslehre und Englisch, mit den Römern befasst. Den 4. Aktionstag haben sie nun genutzt, um dieses theoretische Wissen mit praktischen Erfahrungen zu erweitern.

Dies geschah in verschiedenen Projekten.

 

römische Münzen prägen

 

Spielen wie die Römer

 

    

römische Kräuter und Körperpflege

 

    

römische Gebäude nachgebaut

 

            

Töpfern wie im alten Rom

 

        

Sport wie bei den Römern

 

Am 08. April 2013 begann unsere Abschlussfahrt nach Italien. Um 6 Uhr morgens ging es mit gepackten Koffern in den Bus. Die Busfahrt bestand aus Musikhören, Reden und Schlafen. Insgesamt sind wir 14 Stunden gefahren. So gegen 9 Uhr abends erreichten wir unser Ziel, den Gardasee.

Unser Ziel, Salo, ist ein nettes Städtchen direkt am Gardasee. Es ist mit 10788 Einwohnern die größte Stadt am Westufer und liegt in der Provinz Brescia. Wir wurden abends freundlich mit Pasta empfangen. Um die Stadt zu erkunden gingen einige noch raus an den See. Letztendlich war um 11 Uhr dann Nachtruhe.

Am nächsten Tag erkundeten wir bei einer Stadtrundfahrt den Gardasee. Als erstes besichtigten wir die Stadt Peschiera. Dort schlenderten wir durch die Straßen und aßen eine Kleinigkeit. Anschließend fuhren wir nach Desenzano und lernten den Gardasee näher kennen. Im Hotel wieder angekommen verbrachten wir den Rest des Tages mit Freizeit.

Am Mittwoch ging es schon sehr früh auf den Weg nach Venedig. Da es in Venedig keine Straßen gibt, mussten wir das Meer mit einem Schiff bis an das andere Ufer überqueren. Dort teilten wir uns in kleine Gruppen auf und besichtigten die berühmte Stadt. Am späten Nachmittag ging es wieder zurück in das drei Sterne Hotel. Nach dem Abendessen ließen wir die Tag gemütlich ausklingen und verabschiedeten uns früh in unsere Betten, da wir für den nächsten Tag in Verona fit sein wollten.

In Verona angekommen nahmen wir an einer Stadtführung teil, die uns mehr über die alte Stadt und die Römer verriet. Wir sahen viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel den Balkon von Romeo und Julia. Nach der Stadtführung hatten wir noch zwei Stunden Freizeit, die wir dann wieder in Kleingruppen in der Stadt mit Einkaufen verbrachten. Auf der Rückfahrt ins Hotel machten wir einen kurzen Halt und besorgten Kleinigkeiten im „Italmark“ (Supermarkt). Abends packten wir schon fleißig unsere Sachen für die Abreise. Wir genossen zum Abschied den Blick auf den See und gingen relativ früh schlafen, da es am nächsten Morgen zeitig auf den Weg nachhause ging.

Die Rückreise dauerte wieder 14 Stunden und wir erreichten schließlich alle erschöpft Stromberg, wo uns unsere Eltern freudig erwarteten.

Insgesamt war unsere Reise nach Italien ein Erfolg, da es zu keinen Komplikationen kam. Ein gelungener Abschluss. smiley

 

Anne und Franzi (9c)