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Kurzbericht über die 7te Skifahrt der IGS Stromberg ins Zillertal (9.1.15 bis 17.1.15)

 

Autor: Carina Stein 12 Sp LK

 

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Die diesjährige Ski- und Snowboardfahrt in das Zillertal hat mir generell sehr viel Spaß gemacht.

 

Zu Beginn ist das äußerst schöne Skigebiet an sich anzuführen, welches mit seinen weitläufigen und abwechslungsreichen Pisten genug Platz bietet, sodass sich für jeden Schüler Pisten finden ließen, die zu seinem individuellen Leistungsstand gepasst haben. Weiterhin gewährleisten diese weitläufigen Pisten, dass das Gebiet nicht zu überlaufen war und man eigentlich immer einen Platz gefunden hat zum Fahren.

Ein Aspekt, welcher weiterhin dazu beigetragen hat, dass ich diese Skifreizeit als einen Erfolg ansehe, war die angenehme Unterkunft und der sehr freundliche Hausherr.

Der nächste Punkt, den ich mit den Hütten im Skigebiet selbst verbinden würde, ist das gute Essen. Meiner Meinung nach wurden wir im Gasthaus und auf den Hütten sehr gut bewirtet, sodass man immer etwas Gutes zum Essen gefunden hat. Das einzig Negative daran war der relativ hohe Preis auf diesen Skihütten, was man aber in Skigebieten grundsätzlich zu erwarten hat.

Durch die ausgiebigen Skitage hatte man genug Zeit das Skifahren zu erlernen und die restliche Zeit dazu zu nutzen, das Gelernte auch anwenden zu können. Ich finde die Anzahl der Tage gut gewählt und auch, dass es einen halben Tag gab, sodass man sich nicht nur dem Skifahren gewidmet hat, sondern die Gemeinschaft der Schüler allgemein genießen konnte. Ich denke, ich hätte es schade gefunden, wenn man einen Tag weniger gehabt hätte. Im gleichen Sinne jedoch, wäre es für alle wohl zu anstrengend gewesen, wenn man eine ganze Woche zum Skifahren gehabt hätte.

 

Zum Skifahren selbst zu kommen und mich von den Rahmenbedingungen abzuwenden, ist es sehr wertzuschätzen, dass der flexible Gruppenwechsel von der Anfänger- in die Fortgeschrittenengruppe möglich war, sowie der kurzzeitige Wechsel von Snowboard auf Ski. Meiner Meinung nach kann man nicht immer erwarten, dass dies logistisch und organisatorisch möglich ist; demnach finde ich es sehr lobenswert, dass dies so möglich war.

Ein weiterer positiv zu erwähnender Punkt war die generelle Gruppeneinteilung in Ski und Snowboard, und jeweils die Unterteilung in Anfänger und Fortgeschrittene. Die Gruppenbetreuung durch die schon bekannten Lehrkräfte, die die Rolle eines Ski- oder Snowboardlehrers sehr kompetent übernommen haben, hat uns die Möglichkeit gegeben, auf das Angebot der dort ansässigen Skischulen zu verzichten, was mir persönlich, ein angenehmeres Lernen ermöglichte. Ich  habe mich wohler und besser betreut gefühlt, als wenn wir das Skifahren bei einer Skischule gelernt hätten.

 

Zusätzlich fand ich es gut bei der Hinfahrt nachts gefahren zu sein, da man dadurch die Gelegenheit hatte, am ersten Tag die Gegend von Münster ein wenig zu erkunden und sich in dem Gasthaus einzufinden. Dadurch hat man keinen ganzen Tag verschwendet, was uns mehr Zeit zum Skifahren gegeben hat.

Infolgedessen kann ich einen Kritikpunkt äußern, was man bei der nächsten Skifahrt eventuell verbessern könnte. Es war ziemlich anstrengend, obwohl man an sich aktiv nichts gemacht hat, am letzten Tag tagsüber nach Hause zu fahren und somit diesen ganzen Samstag als Erholungstag verloren zu haben. Ich hätte es angenehmer gefunden, wenn wir direkt nach dem letzten Skitag gefahren wären, anstatt noch eine zusätzliche Nacht im Gasthaus zu verbringen.

Ein weiterer Kritikpunkt von meiner Seite her ist die Informationsweitergabe vor der Fahrt, dass dort über die bevorstehende Anstrengung aufgeklärt werden sollte, sodass keine Schüler dabei sind, die nach dem zweiten Tag keine Lust mehr zu haben scheinen und ausschließlich auf Ziehwegen fahren möchten. Diese Unlust strahlt meiner Meinung nach auf die anderen Gruppenmitglieder, sowie auf die betreuenden Lehrkräfte ab.

 

Abschließend kann ich nach anfänglicher Skepsis berichten, dass ich die diesjährige Ski- und Snowboardfahrt äußerst lehrreich fand. Zudem hatte sie einen hohen Spaßfaktor und bat eine tolle Gemeinschaft der Mitschüler und Lehrer an. Anfangs war ich noch überzeugt, dass dies meine erste und einzige Skifahrt sein wird, doch diese Meinung hat sich nun verändert, sodass ich mir durchaus vorstellen könnte, noch einmal so eine Fahrt zu unternehmen und dann eventuell das Snowboarden auszuprobieren.