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Am Samstag, dem 03.März 2012 fand im Mehrzweckraum  der IGS - Stromberg ein für Schule eher ungewöhnliches Experiment statt.

Mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins und auf Anregung des Schulelternbeirates (SEB) hatten sich je zehn SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen versammelt, um gemeinsam über schulspezifische Fragen zu diskutierenund um Ideen zu sammeln mit dem Ziel, sich gegenseitig besser zu verstehen und noch enger zu kooperieren.

Angeleitet und moderiert wurde die Veranstaltung von  Frau Heike Fillhardt, Coach, Prozessbegleiterin und Trainerin, der es durch den Einsatz unterschiedlicher Methoden und einer professionellen Moderation  gelang, eine vertauensvolle Atmosphäre herzustellen und die unterschiedlichen Interessensgruppen  miteinander ins Gespräch zu bringen. 

Einen ganzen Tag wurde über  Themen wie das Schulklima, respektvoller Umgang miteinander, Kommunikation und gesunde Schule diskutiert.

Die Tatsache, dass im Schulbetrieb eigentlich alle, SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, das gleiche Ziel haben, die Vorstellungen aber, wie dieses zu erreichen ist, oftmals  unterschiedlich sein können, führen im Alltag häufig zu Missverständnissen, Verletzungen und Blockaden.  Diese können einen störungsfreien Ablaufund einen optimalen Lernerfolg behindern, weil Frustration und das Gefühl von Ohnmacht auf Seiten der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern häufig die Folge sind. LehrerInnen auf der anderen Seite haben Angst, dass ihre schwereArbeit nicht wertgeschätzt wird.

Sich darüber mit den Betroffenen in einer angstfreien Atmosphäre austauschen zu können, war für alle Beteiligten eine gute Erfahrung.

Am Ende des Tages war klar: Dies war erst der Anfang eines längeren Prozesses. Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, die weiterhin an den Themen arbeiten.